Ernährungshof und LebensMittelPunkt

9. März 2019 1 Von Annette Jensen

Wir essen und trinken jeden Tag – Ernährung geht uns alle an. Mit einem Ernährungshof zu starten erscheint uns deshalb besonders naheliegend. Im Tempelhofer Flughafen gibt es fünf Küchen und daneben Kantinenräume. Daran schließen sich ein Saal und eine große Kapelle an.

Insgesamt ist die Etage im Bauteil K2 etwa 1000 Quadratmeter groß und hat Zugang zu einem grünen Innenhof.

Wir arbeiten eng mit dem Berliner Ernährungsrat zusammen, der ein Grundsatzpapier zur Ernährungswende erarbeitet hat. Gemeinsam haben wir am 17. Dezember etwa 25 Expert*innen eingeladen, um Ideen zu sammeln, wie im Tempelhofer Flughafen ein Ernährungshof entstehen könnte – und was alles dazugehört. Das Spektrum reichte von Catering-Unternehmer*innen, Architekt*innen und Aktivist*innen bis hin zu Wissenschaftler*innen, Köch*innen und einer Fachfrau aus der Senatsverwaltung.

In dem ganztägigen Workshop wurde ein Grobkonzept erarbeitet, wie die Räume zu nutzen und möglichst viele Menschen zu beteiligen sind. Hier könnt Ihr die Workshopergebnisse nachlesen.

Gefördert wurde die Veranstaltung von der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Dort ist Staatssekretärin Margit Gottstein zuständig für das Thema Ernährung. Wir haben eine Broschüre erstellt, die unsere Idee möglichst vielen schmackhaft machen soll.